Praxis für Kieferorthopädie

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Praxis für Kieferorthopädie
Dr. med. Karin Fogarasi-Krämer
Ernst-Bloch-Str. 29
12619 Berlin
Tel.: (030) 5 61 41 92
Fax: (030) 55 15 96 33
E-Mail: fogarasi-kraemer@t-online.de

Sie finden uns direkt am U-Bhf. Kaulsdorf-Nord und erreichen uns über die Ernst-Bloch-Str. 29 und den Cecilienplatz 8. Buslinien 191, 197, 291.




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Freitag
09:00 bis 12:00 Uhr
14:00 bis 17:00 Uhr

und nach Vereinbarung.

Gesundheitsnews



Inklusive Zahnarztambulanz in Volmarstein gewinnt Sozialpreis
Zahnärztinnen und Zahnärzte der Universität Witten/Herdecke machen Behandlung in gewohnter Umgebung möglich und vermeiden aufwändige Transporte

Seit 2019 gibt es für die Bewohnerinnen und Bewohner der beiden Spezialpflege-Einrichtungen der Evangelischen Stiftung Volmarstein eine eigene Zahnarztambulanz. Dieses besondere Gemeinschaftsprojekt mit der Zahnklinik der Universität Witten/Herdecke (UW/H) ist mit dem Sozialpreis „innovatio“ ausgezeichnet worden. Mit diesem Preis werden konkrete Projekte der kirchlichen Wohlfahrt ausgezeichnet, die Menschen neue Perspektiven eröffnen. Von dem Preisgeld in Höhe von 4000 Euro wird ein Röntgengerät angeschafft.

„Durch die Zahnarzt-Ambulanz wird ein Beitrag zur Verminderung sozial bedingter Ungleichheit von Gesundheitschancen geleistet“, heißt es in der Würdigung. Bundesweit ist es ein zahnärztliches Pilotprojekt, bei dem die Versorgung zuhause bei den Patientinnen und Patienten stattfindet. Konkret sind es rund 130 Menschen mit schwerer Behinderung, die im Haus Bethanien und im Hans-Vietor-Haus in Volmarstein leben. Jeden Dienstag kommt für sie Dr. Peter Schmidt, Oberarzt der Zahnklinik der Uni Witten/Herdecke, ins Haus Bethanien. Dort wurde die Ambulanz mit den üblichen Geräten eingerichtet.

Für die Bewohnerinnen und Bewohner der beiden Einrichtungen war das eine große Erleichterung: Denn bis dato mussten sie bei allen Zahn-Problemen stets mit Begleitung in die UW/H-Zahnklinik nach Witten gefahren werden. „Solch ein Termin dauerte drei bis vier Stunden und war enorm strapaziös“, erklärt Felicitas Kleeberg, Leitung sozialtherapeutische Dienste in der Spezialpflege der Stiftung Volmarstein. Dank der Ambulanz vor Ort in Volmarstein sind die Termine nun wesentlich kürzer. „Und weil sie in gewohnter Umgebung stattfinden, sind sie für die Patientinnen und Patienten auch wesentlich entspannter“, berichtet Dr. Peter Schmidt.

Ab in den Urlaub – bei Zahnschmerzen hilft proDente Sprachführer weiter
Sprachführer „Au Backe - Zahnschmerzen im Urlaub“

Zu Beginn des Sommers wird Reisen trotz der Corona-Pandemie wieder leichter - zumindest innerhalb der Europäischen Union. Im Reisegepäck nicht fehlen sollte der kostenfreie proDente-Sprachführer. Er übersetzt das Wichtigste rund um Zahnschmerzen im Urlaub in sieben Sprachen und erleichtert so den Zahnarztbesuch im Ausland.

Zahnschmerzen können die Urlaubsstimmung erheblich trüben. „Ratsam ist es daher, einige Zeit vor Antritt der Reise einen Kontrolltermin in der Zahnarztpraxis wahrzunehmen“, empfiehlt Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente e.V. Wer Zähne und Mund vor Reisebeginn bei seiner Zahnärztin oder seinem Zahnarzt zu Hause kontrollieren lässt, mindert sein Risiko für gesundheitliche Probleme im Urlaub. „Aufgrund der in Deutschland geltenden hohen Hygienestandards sind Zahnarztbesuche auch in Zeiten von Corona für Patienten sicher.“
Sprachführer übersetzt in sieben Sprachen

Wenn es im Urlaub dennoch zu Beschwerden kommt, hilft der Sprachführer „Au Backe - Zahnschmerzen im Urlaub“ weiter. Der Sprachführer enthält Formulierungen zu akuten Zahnbeschwerden und Vorerkrankungen in verschiedenen Sprachen gängiger Urlaubsländer. So beinhaltet das kleine Wörterbuch Übersetzungen in Englisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Portugiesisch, Spanisch und Türkisch. Er ist kostenfrei bei der Initiative proDente e.V. erhältlich.
proDente-Tipps für einen unbeschwerten Urlaub

- Vor Reisebeginn Kontrolluntersuchung in der Zahnarztpraxis

- Über die aktuell geltenden Corona-Bestimmungen informieren

- Impfbescheinigung oder digitalen Impfnachweis gegen Corona besorgen

- Reisekrankenversicherung abschließen

- Auslands-Notruf-Telefonnummer der Krankenkasse oder Kontaktadressen für den Notfall vor Ort notieren

- Reiseapotheke mitnehmen

- Zahnbürste, Zahnpasta, Zahnzwischenraumbürsten oder Zahnseide, ggfs. Mundwasser einpacken

- Prothesen, Spangen und Reinigungsmittel nicht vergessen
Sprachführer kostenfrei bestellen

Patienten können den dentalen Sprachführer bei proDente unter der Telefonnummer 01805-55 22 55 oder auf www.prodente.de unter dem Menüpunkt „Infomaterial für Patienten“ beziehen. Zahnärzte und zahntechnische Innungsbetriebe erhalten je 100 Exemplare des dentalen Sprachführers kostenfrei auf den Fachbesucherseiten unter www.prodente.de (Login) oder über die Bestellhotline 01805-55 22 55.

20.07.2021 DGA | Quelle: Initiative proDente e.V.

MIH: Zur Entstehung von „Kreidezähnen“ ist weitere Ursachenforschung dringend erforderlich
DGZMK und DGKiZ nehmen Stellung zum Barmer Zahnreport 2021

Der Barmer Zahnreport 2021 beschäftigt sich mit der Molaren Inzisiven Hypomineralisation (MIH), auch „Kreidezähne“ genannt. Dabei handelt es sich um eine Störung der Schmelzbildung von Zähnen bei Kindern. Die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) sowie die Deutsche Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde (DGKiZ) weisen darauf hin, dass die im Report herausgestellten Zusammenhänge zwischen frühkindlicher Einnahme von Antibiotika und mangelnder Schmelzbildung eine von mehreren möglichen Ursachen darstellt und dass hierzu wissenschaftliche Studien dringend erforderlich sind. „Diese für Kinder sehr schmerzhafte Erkrankung stellt für die Zahnmedizin weiter eine große Herausforderung dar. Über ihre Entstehungsursachen wissen wir aber immer noch zu wenig, um einen klaren Zusammenhang mit der Einnahme von Antibiotika herausstellen zu können“, erklärt der DGZMK-Präsident, Prof. Dr. Roland Frankenberger (Uni Marburg). Die Präsidentin der DGKiZ, Prof. Dr. Katrin Bekes, MME, (Medizinische Universität Wien), verdeutlicht dies in einem Statement:

„Die DGKiZ begrüßt die Aufnahme der hochaktuellen Thematik der Molaren Inzisiven Hypomineralisation in den Barmer Zahnreport 2021. Die MIH ist ein bedeutendes Krankheitsbild, welches die zahnärztlichen Kolleginnen und Kollegen nicht nur in Deutschland, sondern weltweit vor große klinische Herausforderungen stellt.

Die im Report dargestellten möglichen Zusammenhänge zwischen der Einnahme von Antibiotika und dem Entstehen der Erkrankung sind in der wissenschaftlichen Forschung nicht neu. Die genauen Ursachen sind jedoch immer noch nicht abschließend geklärt. Prinzipiell kommen Einflussfaktoren in Betracht, welche die Zahnentwicklung während der Schmelzbildung betroffener Zähne stören. Pränatale Faktoren scheinen hier ebenso wie potentielle Faktoren in Frage zu kommen wie geburtliche oder postnatale Ursachen. Da das Zeitfenster der Bildung der betroffenen Zähne größtenteils postnatal liegt, wird den nachgeburtlichen Einflüssen die größte Bedeutung zugemessen. Hier stellt es sich jedoch so dar, dass neben den Antibiotika auch weitere auslösende Faktoren diskutiert werden. Hierzu zählen beispielsweise Infektionserkrankungen in den ersten drei Lebensjahren, chronische Erkrankungen der Atemwege des Kindes, Umwelttoxine (Kunststoffbestandteile in Form des Bisphenol A) oder auch ein Vitamin-D-Mangel. Ein einzelner kausaler Faktor mit einem hohen Evidenzgehalt konnte jedoch bisher nicht ermittelt oder ausreichend belegt werden.

Der Report zeigt, dass es nach wie vor einen dringenden Bedarf zur Forschung in der Ätiologie der Erkrankung gibt. Da derzeit nur in Ansätzen verstanden wird, was zur Ausbildung der MIH geführt haben kann und die derzeit diskutierten Faktoren nicht immer verhindern werden können, konzentriert sich das zahnärztliche Wirken momentan darauf, Kinder mit einer MIH frühzeitig zu erfassen, die Eltern aufzuklären, die Zähne zu versorgen und die Kinder in ein regelmäßiges Recall einzubinden. Es ist deshalb an der Zeit, prospektive Studien zu starten, in denen eine Betreuung von Schwangeren und deren Kindern sowie die Aufnahme von interessanten, derzeit diskutierten Parametern von der Schwangerschaft bis in das Schulalter des Kindes ermöglicht wird, weiterhin Fördermittel zur Forschung zur Verfügung zu stellen und Aufklärungskampagnen für die Öffentlichkeit zu starten.“